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Ottmar Gerster
(1897 - 1969)

Ottmar Gerster wurde am 29.06.1897 in Braunfels an der Lahn geboren. Seine musikalische Ausbildung erhielt er am Hochschen Konservatorium in Frankfurt am Main bei Bernhard Sekles (Komposition) und Adolf Rebner (Violine).

Nach dem Studienabschluß wurde er als Konzertmeister im Frankfurter Sinfonieorchester verpflichtet und war von 1924 bis 1926 als Bratschist Mitglied des Lenzewski-Quartetts.

Mit dem Kompositionspreis des Musikverlages B.Schotts Söhne für sein 1924 komponiertes Diverti-mento für Violine und Viola wurde Gerster eine erste Anerkennung als Komponist zuteil.

Von 1927 bis 1947 wirkte Gerster als Instrumental- und Theorielehrer an der Essener Folkwangschule und von 1947 bis 1952 als Professor für Komposition an der Hochschule für Musik Weimar, der er von 1948 an als Direktor vorstand.

1952 wurde er an die Hochschule für Musik Leipzig berufen, der er zuletzt als Ehrensenator angehörte. Gerster war Gründungsmitglied und Vizepräsident der Akademie der Künste der DDR und viele Jahre der 1. Vorsitzende des Verbandes der Komponisten und Musikwissenschaftler der DDR.

Am 31.August 1969 starb Ottmar Gerster in seinem Haus in Borsdorf bei Leipzig.

 

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